News September 2010


Tag der Zahngesundheit 2010

Am 25. September 2010 ist wieder "Tag der Zahngesundheit". Das diesjährige Motto lautet:

„Gesund beginnt im Mund – Lachen ist gesund"

Damit soll auf die psychosomatischen Aspekte der Mundgesundheit aufmerksam gemacht werden.

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Defekte Zähne können Psyche belasten

Wenn lachen unterdrückt wird

Kein Witz: Lachen war nicht immer gesellschaftsfähig. „Mann“ lachte nur hinter vorgehaltener Hand. Noch schlechter erging es Frauen. Denn Frauenlachen war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verschmäht. Frauen, die laut lachten, erschienen sogar als billige Prostituierte. Ein Ergebnis der Jahrhunderte langen Einflusses der Religion. Der christliche Glauben lehnte Sinnesfreuden ab.  Doch auch die fehlende Mundhygiene wird ihren Beitrag dazu geleistet haben.

Der Schweizer Forscher Willibald Ruch ist überzeugt, dass die Fähigkeit zu lachen angeboren ist. Es gibt zwar Menschen, die mit einer Dosis Lachgas keine Miene verziehen, aber Wissenschaftler sind überzeugt, dass Lachen nicht erlernt werden muss. Kleinkinder können bis zu 400 mal täglich lachen. Erziehung und gesellschaftliche Zwänge vermindern das Lachen mit zunehmendem Alter.

Ästhetik kann ungezwungenes Lachen verhindern
Wer Maria F. heute gegenüber sitzt, kann nicht glauben, dass Sie vor zwei Jahren noch verunsichert und stellenweise gehemmt war. Die 29jährige Versicherungsfachangestellte trägt glatte dunkle Haare und wirkt mit ihren dunklen Augen auf den ersten Blick eher südländisch. Zu ihrem frischen Teint gesellen sich ein voller Mund und ein gewinnendes Lächeln. Doch alle diese Komponenten wurden über viele Jahre von lückenhaften und beschädigten Frontzähnen überlagert.

Nachlässigkeit in der Pubertät
„Angefangen hat alles mit meiner ersten Klammer“, berichtet Maria F. Kurz vor einem langjährigen Auslandsaufenthalt Ihrer Familie zerbrach die herausnehmbare Klammer beim Spielen. Die Eltern der damals 13jährigen verpassten den rechtzeitigen Besuch beim Kieferorthopäden. Während des 2jährigen Aufenthalts geriet die Fehlstellung weiter in Vergessenheit. „Mir war diese Klammer auch immer etwas lästig, so dass ich über die Nachlässigkeit meiner Eltern keineswegs traurig war“, lacht Maria F. Schließlich blieb die Stellung der vier Frontzähne unbehandelt.

Fahrradunfall beschädigt Frontzahn
Vor fünf Jahren erlitt Sie einen Unfall. „Ich habe einen Moment nicht aufgepasst und musste plötzlich mit meinen Rad bremsen“, berichtet die passionierte Mountainbikerin. Maria F. hatte im Moment der Bremsung nur die linke Hand auf ihrem Lenker. Dem Hindernis konnte Sie nicht ausweichen. Sie reagierte schnell, bremste mit der einzig verbliebenen Hand auf der Lenkstange und drückte ausschließlich die Vorderbremse. „Natürlich bin ich im hohen Bogen über den Sattel geflogen“, grinst Maria F. Sie kam glimpflich davon, hatte anschließend aber dennoch unter einer Unfallfolge zu leiden. Ein Schneidezahn hatte ein Trauma erlitten. In der Folge verfärbte sich der Zahn zunehmen dunkel.

Schleichende Hemmung zu lachen
Anfänglich nahm Sie die Verfärbung gar nicht wahr. Doch der morgendliche Blick in den Spiegel weckte schon Monate später erste Hemmungen. Dennoch verdrängte Maria F. den Verlust der natürlichen Zahnfarbe und glaubte auch ihre Familie und ihre Freunde würden die Veränderung nicht weiter wahrnehmen. Das Schlüsselerlebnis folgte in Form eines Kinobesuchs mit einer guten Freundin.

Beim anschließenden Besuch einer Altstadtkneipe frotzelten die beiden Frauen noch über die soeben gesehene Komödie. „Sag mal du lachst gar nicht mehr so herzlich wie früher, liegt das an deinem Zahn?“ unterbrach ihre Freundin plötzlich das Gespräch. So direkt hatte Maria F. darauf noch niemand angesprochen. Doch ihr wurde in dem Moment bewusst, dass Sie unmerklich immer häufiger versucht hatte eine Hand vor dem Mund zu halten, weil Sie den optischen Eindruck ihrer Frontzähne unansehnlich fand. Glück im Unglück: ihre Freundin hatte zugleich eine Empfehlung eines Zahnarztes parat. Schon wenige Tage später hatte Maria F. den ersten Termin.

Quelle: proDente e.V.  

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Männer in Gefahr

Krebserkrankung in Mundhöhle trifft zu 75% Prozent Männer

Der halbjährliche Zahnarztbesuch sollte zur regelmäßigen Gesundheitsvorsorge gehören. Erste Anzeichen von Parodontitis, Karies und weitreichenden Erkrankungen wie Krebs in der Mundhöhle können so frühzeitig erkannt und behandelt werden. Aber gerade das starke Geschlecht nimmt diese Form der Gesundheitsvorsorge oft nur sporadisch war.

Nach neusten Studien sind Männer nachlässiger in Bezug auf den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt als Frauen. Eine halbjährliche Kontrolluntersuchung sollte zum Schutz der Zahngesundheit jedoch zur Pflicht werden um gesundheitsgefährdende Erkrankungen und oftmals kostspielige Behandlungen zu vermeiden.

Kontrolle beugt Zahnverlust vor
Gerade Männer neigen zu parodontalen Erkrankungen. Das Zahnfleisch entzündet sich schleichend und bleibt auch in diesem Zustand lange schmerzfrei. Diese Indizien sprechen für eine regelmäßige Vorsorge. Mit Hilfe einer sogenannten Schnelltest-Sonde ("Screening") kontrolliert der Zahnarzt die Tiefe der so genannten Zahnfleischtaschen. Bei Bedarf kann er so frühzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen.

Je früher bereits kleine Anzeichen wie Zahnfleischbluten, Schwellungen des Zahnfleisches, anhaltend schlechter Atem oder lockere Zähne wahrgenommen werden, desto sicherer kann Zahnverlust verhindert werden. 

Krebs im Bereich der Mundhöhle tritt bei Männern doppelt so häufig auf. Zur halbjährlichen Untersuchung sollte daher auch ein Krebs-Screening gehören, bei welchem der Krebs bereits im Frühstadium erkannt werden kann.

An einer Krebserkrankung der Mundhöhle und des Rachens erkranken pro Jahr in Deutschland etwa 10400 Menschen neu. Davon sind fast 75 Prozent Männer. Auch wenn die Zahl auf die gesamten Krebserkrankungen bezogen (436.000) niedrig erscheint, greifen diese Krebserkrankungen wie kaum eine andere in das Leben der Betroffenen ein. In der für die Zahngesundheit notwendigen Vorsorge beim Zahnarzt können erste Anzeichen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Denn auch hier gilt besonders je früher die Krebserkrankung erkannt wird desto höher sind die Heilungschancen.

Quelle: proDente e.V.  

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Zahlen, Fakten, Kurioses


Thema: Lachen

    • Die Wissenschaft, die die Wirkung des Lachens auf Körper und Psyche untersucht, heißt Gelotologie (vom griechischen "gelos" - Lachen).

    • 19 verschiedene Arten des Lachens hat der amerikanische Wissenschaftler Paul Ekman entdeckt. Nur eine Variante ist echt. Alle anderen dienen der Anpassung innerhalb der Gesellschaft. Beispielsweise Lächeln aus Höflichkeit oder um Unsicherheiten zu verbergen.

    • 80 Muskeln benötigt der Mensch, um zu lachen.

    • Eine Minute lachen hilft der Gesundheit ebenso, wie 10 Minuten joggen oder 30 Minuten Entspannungsübungen.

    • Die Fähigkeit zu lachen ist angeboren. Kleinkinder können bis zu 500 mal täglich lachen. Erziehung und gesellschaftliche Zwänge vermindern das Lachen mit zunehmendem Alter.

Quelle: proDente e.V. 

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Wer lacht lebt gesünder

Fitte Immunabwehr – weniger Medikamente

Wissenschaftler sind sich sicher, das Lachen die Lungefunktion verbessert, das Gehirn mit Sauerstoff versorgt, die Immunabwehr steigert und Stresshormone abbaut.

Ein paar weitere Beispiele zeigen die vielfältigen Auswirkungen des Lachens: So steigt durch Lachen im Speichel und im gesamten Hals-Nasen-Rachenraum die Konzentration von Immunglobulin A an. Die körpereigenen Abwehrstoffe verhindern dort Bakterien und Viren, die Schnupfen, Husten, Halsweh, Erkältung und Grippe verursachen.

Wissenschaftler der Loma-Linda-Universität, Kalifornien, fanden heraus, dass während des Lachens die Produktion von körpereigenen Killerzellen deutlich ansteigt. Stanley Tan, Endokrinologe, erläutert: „Alle diese Neuro-Hormone verhalten sich wie ein Orchester, jedes Instrument spielt eine spezielle Note. Lachen macht das gesamte Orchester melodiöser oder harmonischer. Mit anderen Worten: Lachen bringt ein Gleichgewicht in alle Komponenten des Immunsystems.“

Selbst grundloses oder gar geübtes Lachen zeigt Wirkung. Ilona Papousek, Professorin für Neuropsychologie an der Universität Graz hatte in ihrer Studie mit Schlaganfallpatienten vier Wochen lang Lach-Yoga trainierten und signifikant niedrigere Blutdruckwerte gemessen, als in einer Vergleichsgruppe. Der indische Arzt Madan Kataria hatte 1995 das Lach-Yoga, auch Hasya-Yoga genannt, entwickelt. Dabei werden bestimmte Techniken des absichtlichen, grundlosen Lachens mit Atemübungen des Hatha-Yoga kombiniert.

Im Neurologischen Therapiezentrum in Köln werden die Auswirkungen bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Parkinson, mit denen von Patienten verglichen, die an einer Clown-Therapie teilnahmen.

Lachen ist sozialer Klebstoff
Die positiven Wirkungen des Lachens haben auch mit einer gesellschaftlichen Komponente zu tun. „Lachen ist sozialer Klebstoff“, so Carsten Niemitz von der Freien Universität Berlin. So wird aus Höflichkeit gelacht, wenn der Vorgesetzte einen Witz erzählt. Man kaschiert eigene Defizite mit einer Portion Selbstironie. Oder aber die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist entscheidend. So lachen Mitglieder einer Reisegruppe, die sich untereinander nicht kennt am ersten Reistag signifikant häufiger. Innerhalb der Gruppe wird so eingeordnet: Wer lacht gemeinsam, wer verbringt mehr Zeit miteinander, aufgrund derselben „Wellenlänge“.

Fahigkeit zu Lachen angeboren
Der Schweizer Forscher Willibald Ruch ist überzeugt, dass die Fähigkeit zu lachen angeboren ist. Es gibt sogar Menschen, die mit einer Dosis Lachgas keine Miene verziehen. Andere Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass Lachen nicht erlernt werden muss. Kleinkinder können bis zu 500mal täglich lachen. Erziehung und gesellschaftliche Zwänge vermindern das Lachen mit zunehmendem Alter.

„Und wussten Sie, warum Frauen in Kontaktanzeigen immer betonen, sie suchen einen Mann, der humorvoll und lustig sein soll?“ wirft der Lachexperte die Frage auf. Die Antwort sieht er in einem archaischen Verhaltensmuster des Menschen. Es besagt, dass Frauen für sich und ihre Kinder einen Mann/Vater suchen, der stark, gesund, langlebig und friedliebend ist. Nur so kann er seine Familie am besten versorgen. „Ein Mann, der gerne und viel lacht, erfüllt diese Voraussetzung“, bemerkt Heiner Uber augenzwinkernd.

Lachen als Therapie
Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wird in den USA das Lachen therapeutisch eingesetzt. Inzwischen gibt es auch in vielen europäischen Ländern humorvollen Visiten mit Clowns, die dafür sorgen, dass kranke Kinder das Leben etwas leichter nehmen können. Mit ihren bunten Kostümen, ihren Spielen und Zaubereien sorgen sie dafür, dass die Kleinen – aber auch Personal und Besucher – für Momente den Alltag vergessen können und Trost und Hoffnung finden. Aber auch in Seniorenheimen hat sich der Einsatz der lustigen Besucher bewehrt. Vor allem bettlägerige Senioren und Demenzkranke blühen unter den Besuchern regelrecht auf. Sie zeigen wieder Neugier und Freude und finden Kraft zur Kommunikation. Der soziale Rückzug wird so für einige Zeit unterbrochen.

Quelle: proDente e.V.   
       

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Überalterung erschwert zukünftig Diagnose und Therapie


Beschwerden ohne Befund

Jeder neue Zahnersatz bringt für den Patienten Veränderungen mit sich. Zwar sind neue Kronen, Brücken, Teil- oder Vollprothesen zumeist komfortabler als die Ausgangsposition. Doch auch an die gewonnene Lebensqualität muss sich der Patient erst gewöhnen. Manchmal müssen Brücken, Kronen oder auch Füllungen noch einmal neu angepasst werden, wenn sie nicht richtig sitzen. Einige Menschen haben aber den Eindruck, dass der Zahnersatz drückt, brennt oder sonstige Probleme bereitet, obwohl die zahnärztliche Arbeit einwandfrei ist. Rund zwei Prozent aller Patienten haben sich aber auch nach drei Monaten noch nicht an ihren Zahnersatz gewöhnt. Der Grund: eine psychogene Prothesenunverträglichkeit.

Die tatsächliche Ursache der Beschwerden ist in diesen Fällen nicht der Zahnersatz. Vielmehr können eine tief sitzende Ablehnung des Zahnersatzes, voran gegangene Schmerzerlebnisse, aber auch seelische Belastungen die mangelnde Gewöhnung verursachen. So liegt ein Grund häufig in dem Gefühl des Patienten mit den künstlichen Zähnen alt und gebrechlich zu sein.

Frauen häufiger betroffen
Aus aktuellen Forschungen ist bekannt, dass häufiger Frauen als Männer über starke Ängste verfügen. Zudem sind Angstpatienten vermehrt im Alter von 40 bis 65 Jahren zu finden. Angesichts der überalterten Gesellschaft ist es daher keine gewagte These, dass die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient zukünftig schwieriger wird.

Mangelnde Kommunikation
Die Patienten mit Beschwerden hinsichtlich eines unverträglichen Zahnersatzes sind häufig zwischen 50 und 55 Jahre alt und weiblich. Bis zur genauen Diagnose dauert es jedoch oftmals  Jahre. Das liegt an einer Reihe von Gründen: Die Patienten erwähnen viele Dinge gar nicht, da sie von typischen Erscheinungen des Alters ausgehen. Fachleute sprechen diesbezüglich von einem „altersspezifischen underreporting“. Andere Patienten fürchten wiederum, dass eine Diagnose nachteilige soziale Folgen hat. Zudem werden psychosomatische Symptome generell von Ärzten und Patienten abgewertet, da unterbewusst unterstellt wird, der Patient sei selber Schuld an dem Zustand. Daraus resultiert wiederum der Wunsch der Patienten eine körperliche Ursache für die Schmerzen zu finden.

Der Zahnarzt als Psychologe
Psychologische Ursachen für Schmerzen im Zahn-, Mund und Kieferbereich stellen den Zahnarzt vor eine große Herausforderung. Er muss einerseits sicher stellen, dass die Probleme nicht möglicherweise doch mit der Prothese oder mit den Veränderungen im Mundbereich zu tun haben. Andererseits muss er mit psychologischem Feingefühl darauf hinarbeiten, dass der Patient über mögliche psychische Ursachen nachdenkt und eine entsprechende psychotherapeutische Weiterbehandlung in Betracht zieht.

Quelle: proDente e.V.     

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Psychosomatisch bedingte Erkrankungen nehmen im Alter zu

Herausforderung auch für Zahnmediziner

Ältere Patienten mit psychischen Erkrankungen werden immer noch allzu oft mit Querulanten gleichgesetzt. Ein Ratschlag wie "Nehmen Sie mal was für die Nerven", ist kaum eine adäquate Antwort für die Behandlung. Gerade in Bezug auf ältere Menschen ergibt sich auch für Zahnmedizin eine immer größer werdende Aufgabe. Denn: Bereits die Hälfte der insgesamt verordneten Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie ein Drittel der Tranquilizer und ein Drittel aller verordneten Antidepressiva gehen an über 65-Jährige.

Generell gehören Psychopharmaka zu den im Alter am meisten verordneten Medikamenten. Gerade in der Gruppe der über 60-Jährigen kommt es aber immer wieder zu falschen Diagnosen. Depressionen beispielsweise führen oft zu körperlichen Beschwerden wie beispielsweise Rückenschmerzen oder Irritationen des Magen-Darmtrakts. In der Zahnmedizin gilt die Eingewöhnung bei neuem Zahnersatz als klassisches Beispiel für psychisch verursachte Beschwerden. Sie werden aber häufig über Jahre mit hohen Kosten falsch behandelt. Die Folge: Die Leiden werden chronisch und die psychischen wie körperlichen Folgeschäden ausgeweitet.

Lifestyle-Diktat und Berührungsängste gegenüber dem Alter
Für Zahnärzte bedeutet das, die Kenntnisse über die Erkrankungen des so genannten dritten und vierten Lebensalters zu verbessern. So zum Beispiel Vorurteile gegenüber älteren Patienten abzubauen. So wird diesen Patienten häufig eine fehlende Lern- und Veränderungsbereitschaft attestiert.

Neue Forschungsergebnisse aus der Psychotherapie zeigen aber, dass auch alte Patienten sehr von psychotherapeutischen Elementen einer Behandlung profitieren können.

Angesichts der demographischen Struktur unserer Bevölkerung werden Zahnärzte zukünftig stärker psychosomatische Aspekte bei der Behandlung berücksichtigen müssen
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Übergreifend wird der Bedarf an psychotherapeutisch-psychosomatischer Versorgung der über 60-Jährigen auf etwa 10% geschätzt. Da die Patienten derartige Ursachen im Alter gerne von sich weisen und Ärzte dieser Tatsache  immer noch zu wenig Bedeutung schenken, liegt der Bedarf vermutlich deutlich höher. Bislang finden nur ein Bruchteil der Patienten in dieser Altersgruppe den Weg in die psychotherapeutischen Praxen (0,3-1%) oder Krankenhäusern (ca.6%).

Quelle: proDente e.V.     


 

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