Strahlenschutzschiene
 

Verhinderung der örtlichen begrenzten Überhöhung der Strahlendosis

Die Behandlung von bösartigen Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich bedarf häufig einer Zusammenarbeit von Strahlentherapeuten und spezialisierten Zahnärzten, da metallische Restaurationen im Mund des Patienten, wie Kronen und Brücken, Streustrahlung bei der Strahlentherapie erzeugen können. Hierdurch können Schleimhautschäden entstehen. Es gilt diese Nachteile der Strahlentherapie bei der Krebstherapie möglichst zu vermeiden.

Hierfür werden spezielle Strahlenschutzschienen vor Beginn der Bestrahlungsphase angefertigt und kommen bei der Bestrahlung als Schutzschiene zur Anwendung.

Eine Krebsbehandlung mit ionisierenden Strahlen kann sich nachteilig auf Mund und Zähne auswirken. Diesen zusätzlich belastenden Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen können Sie vorbeugen, und die durch die Krebstherapie entstehenden Beschwerden können gelindert werden.

Die Strahlenschutzschiene kann auf den metallischen Zahnersatz vor der Bestrahlungssitzung vom Patienten selbst aufgesetzt werden, um die Elektronenstreustrahlung, die durch die Zahnersatzmetalle verursacht wird, von den Schleimhäuten fernzuhalten. Die ansonsten, also ohne Strahlenschutzschienen, möglichen lokalen Dosiserhöhungen können Schleimhautverbrennungen um Zahnkronen verursachen. Nach der Bestrahlungssitzung nimmt der Patient die Strahlenschutzschiene selbst wieder heraus.

Von den Nebenwirkungen der Strahlentherapie können sowohl die Schleimhäute, die Zunge, aber auch die Zähne selbst betroffen sein. Dies macht eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle von Strahlenpatienten erforderlich.

Wir beraten Sie zu diesem Thema gerne ausführlich in unserer Praxis.

Ihr Praxisteam für fortschrittliche Zahnmedizin

Dr. Guido Schönwälder

 

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